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saito sensei

Morihiro Saito (1928-2002)

Der Lehrer auf den wir uns beziehen ist Morihiro Saito (Saito Sensei, 9. Dan), einer der engsten Schüler des Begründers. Er lebte und trainierte länger als jeder andere mit Morihei Ueshiba bis zu dessen Tod und leitete dann selbst das Dojo in Iwama. Während verschiedene Lehrer eigene Stilrichtungen des Aikido entwickelt haben, ist es Saito Senseis Verdienst, die Lehre von O-Sensei (Morihei Ueshiba) bewahrt und unverfälscht weitergegeben zu haben.

Übungen zu langsamen und kontrolliert ausgeführten Aikidotechniken (Kihon), wie er sie gelehrt hat, ermöglichen es beim Lernen in die Tiefe zu gehen und sich intensiv mit der Effizienz der Aikidotechniken auseinanderzusetzen.

Ein wesentlicher Bestandteil ist das Waffen-Training mit dem Schwert (Aikiken) und Stab (Aikijo), da es die grundlegenden Prinzipien für alle Aikido-Bewegungen vermittelt.

 

 

 

Takemusu Aikido betont drei grundlegende Prinzipien:

 

Riai: Bukiwaza (Waffentechniken) und Taijutsu (Leerhandtechniken) beziehen sich aufeinander und bilden zusammen ein sich gegenseitig verstärkendes Ganzes.

Kihon: Die systematische Grundausbildung (Kihon) und das fundierte Erlernen der Basistechniken stehen im Fokus. Es wird klar unterschieden zwischen grundlegenden und fortgeschrittenen Ebenen der Praxis und Technik. Dabei hängt die Fähigkeit in der fortgeschrittenen Technik von der Tiefe des Verständnisses der Grundlagen ab.

Budo: Aikido wird als moderne, aber traditionell verwurzelte Kampfkunst (Budo) verstanden und geübt – mit Relevanz für das tägliche Leben in all seinen Aspekten jenseits des regelmäßigen Trainings im Dojo.